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Neu bei INTUITION


Kraftvoller Balkanjazz

Wenn Sorgfalt und Muße auf Leidenschaft und Können treffen, kann in der Kunst Großes entstehen. Bei "Toka Incognita" sind alle Zutaten für ein großartiges Album vereint worden.



Eda Zari: Toka Incognita


Ein Genuss

"Die Musik dieser Scheibe ist pur und deshalb ein Wohlgenuss. Keine Note zuviel und keine zu wenig. Man kann bei einigen Stücken wegträumen, andere lassen eine Kraft spüren, der man nicht entkommt, die den Puls geradezu zum Jagen bringt." (Vincent Klink, Sternekoch und Verfasser der liner notes)



Michel Godard & Patrick Bebelaar: Dedications


Endlich wieder eine CD von Ibrahim mit seiner Band Ekaya

Der Begriff Legende wird in unseren prosaischen Zeiten nur allzu inflationär gebraucht. Auf den südafrikanischen Jazzpianisten Abdullah Ibrahim trifft er jedoch in jeder Hinsicht zu. Denn der Hüne, dessen Blick auch mit Mitte siebzig noch nichts von seiner adlerhaften Schärfe verloren hat, erzählt nicht nur Geschichten mit seiner Musik, er verkörpert lebendige Geschichte. Abdullah Ibrahim verströmt eine Aura von unangreifbarer Ewigkeit.

Ekaya 2010 ist sparsamer und minimalistischer als frühere Ausgaben der Band. Der Kampf ist vorüber, es gilt die Erinnerung zu wahren und etwas Neues daraus zu machen. Geblieben ist die überbordende Poesie der Songs, die jedoch in einen neuen historischen Kontext versetzt wird.



Abdullah Ibrahim & Ekaya: Sotho Blue


Das letzte Studioalbum von Joe Zawinul

In den letzten Jahren seines Lebens war Joe Zawinul um sein Fortleben in der Nachwelt besorgt. Er spielte bewusst Aufnahmen ein, die erst nach seinem Tod veröffentlicht werden sollten, gerade so, als wäre er unsterblich. Doch wenn er nicht schon längst mit seinen unzähligen Meilensteinen der Jazzgeschichte unsterblich geworden ist, dann hat er sich jetzt gemeinsam mit Kristjan Järvi und dem Absolute Ensemble ein Denkmal gesetzt.



Absolute Ensemble feat. Joe Zawinul


Ein echter Glücksfall

Mit Heinrich von Kalnein, Gregor Hilbe und Christian Bakanic treffen drei Musiker unterschiedlichster Generation und Herkunft aufeinander; alle gleichermaßen autark wie erfahren, mit viel Gefühl und großem instrumentaltechnischen Können ausgestattet.



Kahiba: Global Dialects


Ein Meisterwerk

Im letzten Jahr erschien, von Medien und Publikum gefeiert, sein Piano-Solo-Album "Senzo". Pünktlich zu seinem 75. Geburtstag am 9. Oktober kommt nun ein neues Projekt des Meisterpianisten. Abdullah Ibrahim ist auch mit "Bombella" wieder ein ganzheitliches Kunstwerk gelungen, für das ein Begriffskorsett wie Jazz viel zu eng ist.



Abdullah Ibrahim & WDR Big Band Cologne: Bombella


Feiner Ohrenschmaus

Protzer erhält die relaxte Grundstimmung, die man von ihm erwartet, auch in seiner jüngste CD. Einmal mehr beweist er allerdings, dass er nicht nur ein Meister der ruhigen Töne ist, sondern dass er ebenso bei schnellen Tempi und gewagteren Soli-Ausflügen überzeugen kann. Ein feiner Ohrenschmaus für Genießer!



Rue de Paris: Trois


Abschied von Charlie Mariano

Charlie Mariano
hat lange dem Krebs widerstanden. Am 16. Juni 2009, nach mehr als 85 erfüllten Lebensjahren, hat er den Kampf verloren. Alle, die ihn kannten, trauern um ihn. Solange er konnte, war er musikalisch aktiv. Köln war eine Wahlheimat des US-Amerikaners, der schon mit Charlie Parker und Dizzy Gillespie spielte. Die andere war Indien, wo er oft monatelang lebte und arbeitete. So ist er nicht nur durch die Zusammenarbeit mit den genannten Jazzgrößen oder mit deutschen Künstlern und Bands (wie Dieter Ilg oder Herbert Grönemeyer) bekannt geworden, sondern auch durch seine tiefe Kenntnis und Verbundenheit mit der indischen Musik. Zahlreiche Alben erschienen unter anderem bei MPS, Enja, Jazz4Ever, INTUITION und Double Moon Records.

Wir verneigen uns vor einem großen Künstler und Menschen. 
 

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