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| Buchholz, Barbara |
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| Barbara Buchholz studierte Musik an der Universität Bielefeld. Mitte der 80er Jahre war sie als Bassistin mit der Frauenbigband REICHLICH WEIBLICH unterwegs. Später spielte und sang die mit mehreren Preisen ausgezeichnete Musikerin in interdisziplinären Projekten, produzierte für den WDR, unterrichtete auf Einladung des Goethe-Instituts in Tansania.
Als Komponistin und Performerin arbeitet sie für verschiedenste Theaterbühnen , als Initiatorin eigener Projekte produzierte sie u.a. TAP IT DEEP – „midifizierter“ Steptanz und Musik, und HUMAN INTERACTIVITY mit der russischen Computer-Painterin Olga Kumeger.
Im Zentrum der musikalischen Arbeit von Barbara Buchholz steht das berührungslos gespielte Thereminvox, sowie das auf ihre Anregung gebaute Midi Theremin. Per midi einen Sampler ansteuernd, lassen sich Loops und Samples durch Handbewegungen in der Luft auslösen.
Die mehrfache Einladung des Russischen Kulturministeriums und diverse Arbeitsstipendien ermöglichten Buchholz, am Theremincenter Moskau
die Auseinandersetzung mit dem Antennen-Instrument zu vertiefen. Als Meisterschülerin von Lydia Kavina, der Grossnichte des
Theremin-Erfinders Lev Thermen, setzt sie die unterbrochene Tradition des in Vergessenheit geratenen Instruments fort, und beschreitet
neue Wege im Experimentierfeld der zeitgenössischen Musik.
B.B. erkundet forschend die Möglichkeiten, im Zeitalter der Digitalisierung dem Umgang mit Elektronik eine menschliche Ausdrucksform zu verleihen. Die Kombination von Thereminvox und Midi-Theremin schlägt die Brücke von ältester zu neuester Technologie.
„Innerhalb des weltweiten Grüppchens an Thereminspielern dürfte Barbara Buchholz mit ihrem neuen Album ´Theremin_Russia with Love`, ... garantiert zur Weltspitze gehören." Hans-Jürgen Lenhart / Frankfurter Rundschau 18.01.2005
Auf wergo ist nun "Touch! Don`t Touch!" erschienen:
Barbara Buchholz und Lydia Kavina nehmen in „Touch! Don’t Touch!“ den unterbrochenen Faden der Theremin-Geschichte mit neuen Kompositionen wieder auf. Acht deutsche und russische KomponistInnen wurden beauftragt, Werke für die beiden Theremin-Virtuosinnen und Musiker des Kammerensembles Neue Musik Berlin zu schreiben, und es galt die Maxime: Es gibt kein klangliches Limit, alles ist möglich!
Das künstlerische Projekt „Touch! Don’t Touch!“ steht für Kommunikation und Vernetzung von Dualismen: Elektronik korrespondiert mit Akustik, und Kooperationen von west- mit osteuropäischen Künstlern lassen.
WER 66792 "Touch! Don`t Touch!" |
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| Tourdaten |
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| 13.11.2008 Düsseldorf - Forum im Stilwerk |
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| 21.11.2008 Göppingen - Odeon |
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| 09.12.2008 Frankfurt/Main - Brotfabrik |
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| 12.12.2008 Dortmund - Domicil |
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| 13.12.2008 Köln - Pfandhaus |
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| 19.12.2008 Bern, Schweiz - Dampfzentrale |
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