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| Trio Rouge - Trio Rouge |
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Komponist: Vincent Courtois - Lucilla Galeazzi - Michel Godard - Trio Rouge Interpret: Vincent Courtois - Lucilla Galeazzi - Michel Godard - Trio Rouge
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| Lucilla Galeazzi: vocals / Vincent Courtois: violoncello / Michel Godard: tuba, serpent |
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Tuba, Cello und Gesang. Das klingt nach Experiment, nach eigenwilligen Kapriolen im Gefolge der Avantgarde. Im Fall des Trio Rouge jedoch greifen die Vorurteile nicht. Denn Michel Godard, Vincent Courtois und Lucilla Galeazzi widmen sich der italienischen Liedtradition. Der Begriff Canzone ist dabei zu eng gefasst, denn das Spektrum der musikalischen Einfälle und Erbstücke reicht von zärtlichen Liebesliedern über spontan improvisierte Passagen bis hin zu wütenden Widerstandsversen aus dem ersten Weltkrieg. Kopf des Ensembles ist die Sängerin Lucilla Galeazzi. Geboren in Terni, näherte sie sich zu Studienzeiten der italienischen und speziell umbrischen Volksmusik und hat sie seitdem in sehr unterschiedlichen Projekten verarbeitet. Seit ihren ersten künstlerischen Gehversuchen im „Quatuor vocal“ von Giovanna Marini (1977) hat sie sich konsequent ihren Platz in der mediterranen Musikszene erarbeitet, mal mit Carlo Rizzo, mal mit Juan José Mosalini oder Gianluigi Trovesi ihre stilsitische Vielseitigkeit bewiesen. Im Jahr 1990 kam sie in Kontakt mit der Gruppe der ARFI in Lyon und über diese Verbindung lernte sie auch die Mitspieler des späteren Trio Rouge kennen.
Dabei handelt es sich um Meister ihres Fachs. Auf den Tubisten Michel Godard (*1960, Héricourt) wurde die Musiköffentlichkeit Mitte der Neunziger durch seine Mitarbeit in den Gruppen von Rabih Abou-Khalil und Louis Sclavis aufmerksam, obwohl er bereits ein Jahrzehnt zuvor in Frankreich in Ensembles von Claude Barthélemy und Jean-Marc Padovani gefeiert wurde. Mit einer auffallenden Individualstilistik und einer schier grenzenlosen Virtuosität erweitert Godard seitdem die Vorstellung der spieltechnischen Möglichkeiten an der Tuba und hat außerdem das Renaissance-Instrument Serpent wieder zum Leben erweckt. Vincent Courtois (*1968, Paris) wiederum gehört zu den Senkrechtstartern der europäischen Jazzszene. Er begann 1974, am Konservatorium von Aubervilliers Cello zu studieren, und wurde bald mit Preisen überhäuft. Er tourte 1989 mit Christian Escoudé, spielte bald darauf im Duo mit Martial Solal und war an der Seite von Dave Holland und Michel Petrucciani zu hören. Den internationalen Durchbruch schaffte er ebenfalls über die Projekte von Rabih Abou-Khalil und Louis Sclavis. Seit den späten Neunzigern gehört Vincent zur internationalen Elite seiner Cello-Generation und ist als Bewunderer Pablo Casals ebenso in zeitgenössischer Klassik wie im Jazz bewandert. Gemeinsam haben Courtois, Godard und Galeazzi ein Trio ins Leben gerufen, das seinesgleichen sucht – inhaltlich, musikalisch und in der Sensibilität, mit der die Musiker ihre Ideen in kreative Klanggebilde mit mediterraner Atmosphäre umsetzen.
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| Inhalt: |
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Bella Ciao Voglio Una Casa Per Vita Bella Ah, Vita Bella La Luze De Oro- C'era Una Volta Una Serenata Stornelli A Saltarello Per La Ninna Nanna La Muntagnella La Tarantelle Translucida Per Gorizia Gorizia Rosso
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